Asiatische Rotkohlroulade

Rechtzeitig zum Beginn der Gänsesaison habe ich einen Tag frei und entscheide mich für ein alternatives Geflügel-Rotkohl-Rezept.

Rotkohlroulade

Das Internet gibt nicht so viel Kreatives zum Thema her, also werde ich selber tätig. Es wird eine ziemlich bunte Mischung, aber es hat geschmeckt 😉

Ich nehme also

5-6 große Rotkohlblätter

und blanchiere sie 7-8 Minuten. Sie sind etwas härter als der übliche Wirsing- oder Weißkohl, daher ist diese Zeit schon angebracht. Trotzdem schneide ich hinterher die dicken Rippen raus, damit ich die Blätter später rollen kann. Die Füllung besteht aus verschiedenen Teilen. Zunächst mache ich eine Art Farce aus

2 Handvoll Shiitake-Pilzen, klein gewürfelt
1 rote Zwiebel, klein gewürfelt
1 Stengel Zitronengras, sehr klein geschnitten
1 TL Koriandersamen, gemörsert
etwas süße Sojasauce

alles wird in der Pfanne gedünstet, bis die Pilze weich sind. Ich lasse das abkühlen und kümmere mich um die weiteren Inhalte.

1 Stück kleine Bambusstange (10cm, aus dem Chinaladen. Dort gibt es sie im Ganzen eingelegt), wird in sehr feine Scheiben geschnitten
1 Knoblauchzehe, in sehr feine Scheiben geschnitten
1 walnussgroßes Stück Ingwer, in sehr feine Scheiben geschnitten

ca 200g Putenbrust, in dünne Scheiben geschnitten

Nun lege ich 1-2 Rotkohlblätter aus und lege jeweils 2 Scheiben Putenbrust kanpp übereinander. Darauf kommt Knoblauch, Ingwer, Bambus und obenauf die Pilz-Zwiebel-Mischung. Das Ganze wird eingerollt, was nicht gut geht, und mit Küchenband zusammengebunden.

Zubereitung

Die Päckchen kommen in eine Auflaufform mit Deckel und garen, mit ein wenig Weißwein und Sojasauce versehen, für 1 Stunde bei 160° im Ofen.

Dazu gibt es

1 Tasse Reis
1/2 Tasse Belugalinsen

getrennt nach Anweisung gekocht und dann gemischt mit

1 Handvoll Petersilie, gehackt
1/2 Handvoll getrocknete Aprikosen, klein gewürfelt

Alles gut!

7 Antworten auf „Asiatische Rotkohlroulade“

  1. Danke 😉 Hatte es schon eingestellt, nachdem ich auf Deiner Seite das Rotkohl-Banner gesehen hab… Ich überleg noch mal, ob mir was einfällt, immerhin habe ich immer noch viel Rotkohl übrig von dem großen Kopf.

  2. tja, ich bin ja ein Kohl-Fan (ohne politische Ausrichtung ;)), aber mit Rotkohl habe ich so meine Schwierigkeiten. Irgendwie mag ich ihn immer zu den typischen Wildgerichten, finde ihn aber auch andererseits gähnend langweilig. Vielleicht hilft mir Dein Rezept, mal mit diesem Kraut andere, neuere Wege zu gehen! Für das Event aber bestimmt eine tolle Idee, ich werde da wohl kaum teilnehmen können.

  3. Astrid, der rote Kohl fällt kaum auf in diesem Rezept, er ist eher dezent im Hintergrund. Da könnte man sich schon fragen, warum nicht Weißkohl? Tja, eigentlich nur wegen der Farbe 😉

  4. Ja, da bleibt immer ne Menge übrig. Die Rotkohl-Kocherei lohnt sich richtig gut für große Familien oder für die Vorratshaltung. Außerdem sieht diese Farbe immer klasse aus.

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