Zwei Kartoffelsuppen

Familienwochenende. Man geht abends Essen, ist es aber gewöhnt, Samstagmittag nach der Ankunft noch eine Kleinigkeit serviert zu bekommen.

Dazu mache ich heute zwei Kartoffelsuppen, da die vorhandene eingefrorene Hühnerbrühe nicht mehr für eine Version für alle reicht.

Zwei Kartoffelsuppen

Für 8 Portionen brauche ich

1,5kg Kartoffeln (Sorte ist egal, ich brauche diverse Reste auf)
3-4 Möhren
1/2 Sellerie
1 Zwiebel
1/2 l Rinderbrühe
1,5 l Hühnerbrühe
1/2 Bund glatte Petersilie

Suppe 1 mache ich so:
1 kg der Kartoffeln, die Möhren und die Zweibel schäle ich und gebe sie grob zerkleinert in die kochene Hühnerbrühe. Dazu kommen zwei Thymianzweige. 30 Minuten später ist die Suppe fertig gekocht und wird dann mit dem Kartoffelstampfer grob zerkleinert und anschließend durch die feine Scheibe der flotten Lotte passiert.

Suppe 2 geht fast genauso:
die Rinderbrühe nimmt 500g der geschälten und klein geschnittenen Kartoffeln sowie den Sellerie auf. Etwas Majoran und Salz gebe ich noch dazu. Alles kocht ca 25 Minuten, dann passiere ich auch diese Suppe.
Ein wenig Rinderbrühe habe ich zurückbehalten und püriere nun die abgezpften Blätter mit dem Zauberstab hinein. Sie werden nicht richtig zu Mus, aber die Blätter gehen genug kaputt, um das Chlorophyll abzugeben, auf das ich es abgesehen habe. Durch ein Teesieb schütte ich den grünen Sud in die Suppe.

Während die Suppen kochen, putze ich

1 Handvoll Hühnerleber.

Sie wird später in getrocknetem Majoran gewälzt, kurz gebraten und in die Suppe gegeben. Außerdem mache ich noch ein von Claudia inspiriertes Petersilienpesto aus

1/2 Bund glatter Petersilie
1 kleine Knoblauchzehe
ca 10 Stück meiner Salzmandeln, normale tun’s auch
20g Pecorino, fein gerieben
ein guter Schuss gutes Olivenöl,

indem ich die Mandeln mörsere, die fein zerkleinerte Knoblauchzehe, die Petersilie und den Käse hinzugebe und mit dem Öl zu einer Paste verrühre.

Jetzt kann ich die Leber kurz scharf anbraten und noch 2-3 Minuten in der Pfanne ziehen lassen.

Zum Anrichten habe ich die Teller vorgeheizt. Die Suppen sind sämig genug, dass sie auf ihrer Tellerhälfte bleiben. Obenauf kommt ein Stück Leber und ein Klecks Pesto, dazu gibt es eine Pecorino-Oliven-Brotstange, die ich eingefroren hatte und im Backofen wieder aufbacke. Da es doch einige Zeit braucht, 7 Portionen anzurichten, kommt das Fotografieren diesmal etwas zu kurz.

Man war angetan 😉

4 Antworten auf „Zwei Kartoffelsuppen“

  1. Sieht klasse aus! Irgendwie kann ich mir den Geschmack von der Hühnerleber in der Suppe richtig gut vorstellen. Aber auf diese Idee bin ich bisher nicht gekommen. – Schöne Anregung!

  2. Hab leider einen Rüffel vom Sternekoch bekommen. Michael Laumen schreibt: „das sollte man so nicht machen. Bei Kartoffel /Gemüse Mischungen immer das klein geschnittene Gemüse in (viel)Butter gut angaren. Dann erst mit Sahne und Brühe aufgießen. Noch etwas köcheln und dann pürieren. Es schmeckt besser und die Suppe glibbert nicht.“ Yessir 😉

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