Muskatzonen

Entstanden beim Weihnachtskeksevent 2009.

Lamiacucina hat durch seinen Hinweis auf Muskatzinen wohl den Urspung dieses Rezepts erhellt. Anfang des 19. Jahrhundert schuf ein Dettelbacher Bäcker aus Zucker, Haselnuss, Muskatnuss und Ei ein populäres neues Gebäck für die Dettelbacher Wallfahrer.

Muskatzonen

Unser Rezept stammt aus den 80ern aus einem Backbuch von G+U und ist entsprechend modernisiert. Wir machen doppelte Portion, weil die Kekse seit ihrem Entree sich einer großen Beliebtheit erfreuen.

Wir stellen ein Knetteig aus folgenden Zutaten her:

250g weiche Butter
250g Zucker
2 Eier
Schale von 1/2 Zitrone
1/2 TL Muskatnuss, gerieben
ein wenig Zimt
ein wenig Nelken
250g Mehl
250g gemahlene Haselnüsse
250g Semmelbrösel

Der Teig kommt für 2 Stunden in den Kühlschrank. Dann rollen wir den Teig auf 5mm aus und stechen Kekse in verschiedenen Formen aus.

ca. 80 Mandelhälften
2 Eigelb

werden benötigt, um die Dekoration herzustellen. Wir bepinseln die Kekse vor dem Backen mit dem Eigelb und drücken je eine Mandelhälfte in jeden Keks. Nun backen wir die Kekse bei 190° 12 Minuten und passen auf, dass sie nicht anbrennen.

Der Teig
Kekse ausstechen

3 Antworten auf „Muskatzonen“

  1. Sieht lecker aus, deine Variante! Ich kannte bisher nur die originalen Dettelbacher, mir war nicht bewusst, dass da Plagiate im Umlauf sind. 😉
    Demnächst doch mal wieder welche holen. 🙂

  2. Ich war daran interessiert, weil es auch in der Schweiz etwas ähnliches gibt: Muschgezinli. Jedoch ist noch Sandelholzpulver drin. Nun ist natürlich spannend zu wissen, wie die Dettelbacher Erfindung ins Bündnerland kommt 🙂

  3. Gute Frage! Die Dettelbacher hüten das Rezept wie ihre Augäpfel, jegliche Bestechungsversuche an dettelbacher Hausfrauen meinerseits sind bislang kläglich gescheitert. 😉

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