Elterliche Pfefferkuchen

Naja, eigentlich großelterlich… dieses Rezept ist schon sehr alt und ich habe etwas Ähnliches noch nirgendwo gesehen. Diese Kekse esse ich, seit ich Zähne hab, und wahrscheinlich schon vorher. Eigentlich müssten sie Nelken-Piment-Plätzchen heißen, aber damals war der Pfeffer wohl noch was Exotisches 😉

Pfefferkuchen von Frau Tschesche aus Liegnitz

Pfefferkuchen von Frau Tschesche (Liegnitz)

500g Zuckerrübensirup
375g Zucker
1000g Mehl
125g Margarine
1-2 ganze Eier
125g Kakao (Pulver, ungesüßt)
2 TL Zimt
2 TL Natron
12 Nelken, gestoßen
5 Pfefferkörner, gestoßen
12 Pimentkörner, gestoßen

Eier, Zucker und Margarine schaumig schlagen, Sirup und Natron dazugeben. Gewürze und Kakao kommen dazu, zuletzt das Mehl. Der Teig muss fest sein. Evtl. 5 EL Wasser dazugeben. Er kann über Nacht bei Wärme stehen. Am nächsten Tag wird der Teig noch einmal durchgeknetet und dann dünn ausgerollt. Ausstechen und auf gestrichenem Blech backen, 160-180°, 15-20 Minuten. In einer Blechbüchse lagern. Sie sind erst hart (und schmecken dann am besten), später werden sie weich und sind immer noch sehr aromatisch.

2 Antworten auf „Elterliche Pfefferkuchen“

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