Trüffel-Muskat-Tagliatelle

Gerade gemerkt – das ist der 100. Artikel in diesem Blog nach knapp einem Jahr. Ich freue mich über die ständig wachsende Leserschaft und wünsche allen für 2010 alles Gute.

Auf dass es noch besser wird!

Martin

Zweiter Trüffeltest – was kann man noch mit dem edlen Stück anstellen? Ich muss einfach die Klassiker durchprobieren, noch ist genügend Reserve, bevor ich ans Weihnachtsgericht ran muss.

Pasta mit Trüffel

Ich entscheide mich für selbstgemachte Tagliatelle.

200g Mehl
2 Eier (M)
1,5 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
ordentlich geriebener Muskat

knete ich in 10 Minuten zu einem glatten Teig. In Klarsichtfolie ruht er 1 Stunde (nicht im Kühlschrank) und ich verarbeite ihn dann mit der Pastamaschine erst zu Teigplatte (Einstellung 7) und dann zu schmalen Bandnudeln. Da ich nicht so einen schönen Nudelbaum habe wie Steph, platziere ich meine Kochlöffel überall in der Küche da, wo sie waagerecht stecken bleiben.

50g Parmesan

reibe ich schnell für später und zerlasse

1 ordentliches Stück Butter

in einer Pfanne, die auf kleiner Hitze aktiv bleibt. Wer will (wie ich), tut 2 kleine halbierte Knoblauchzehen in die Butter. Nun ist die meiste Arbeit erledigt. Ich koche die Pasta in 3 Minuten al dente und gieße sie ab. Dann kommt sie (nach dem Entfernen des Knoblauchs) in die zerlassene Butter und wird so verrührt, dass sie nicht mehr klebt. Ich fülle nun Portionen in die Pastateller (dank einem Tipp von Claudia nehme ich die Urban Nature-Schalen statt normaler Teller), gebe den Parmesan hinzu und hobele das zweite Drittel meiner Trüffel darüber:

ca 15g Perigord-Trüffel, gehobelt.

Trüffel auf Tagliatelle

Das Aroma ist große Klasse, der Geschmack auch. Ein sehr harmonisches Gericht aus nur 8 einfachen Zutaten. Muskat und Knoblauch tun das ihre zum Seelenwärmen dazu…

Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)

8 Antworten auf „Trüffel-Muskat-Tagliatelle“

  1. Probier mal eine Fonduta (auch wenn das piemontesisch ist und mit einer Perigord-Trüffel vielleicht unvereinbar ;-). Oder eine ausgehöhlte, gekochte Kartoffel gefüllt mit Kartoffelpüree mit viel Butter und Trüffel.

  2. ich müsste mal schauen, wo ich Trüffel herbekomme. So wirklich aufgefallen sind sie mir weder auf dem Markt noch in den besseren Supermärkten. Ich werde mich mal auf die Suche machen.

  3. @kitchenroach – ich freu mich darüber, das mal probieren zu können! Leider geht das nicht oft…

    @Eline – klasse Idee, das mit den gefüllten Kartoffeln! Ich werde mal die Planung für Freitag leicht umstellen 😉 Fonduta guck ich mir im Januar mal an, da kommen ein paar Freunde…

    @diveangel – wahrscheinlich wird man schon ein Feinkostgeschäft bemühen müssen, hier in Münster wäre das vermutlich Butter Holstein. Gefragt hab ich aber noch nirgendwo.

  4. Tja das war wohl das instinktiv vorgezogene Weihnachtsessen… Seit heute nacht kommt eine Grippe angekrochen und ich sitze hier und schlürfe Hühnerbrühe… mal sehen, wie die Weihnachtstage werden. Aber das kenn ich schon, ich werd immer krank wenn ich nicht arbeite 🙁

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