Karibische Linsensuppe

Entstanden beim Weihnachtsdinner 2009: Zweiter Weihnachtstag.

Der Hauptgang heute ist bei uns ein Klassiker, der durch ein paar Tricks aus der e&t 12/06 verfeinert und verfremdet wird. So kann man Linsensuppe auch als Festessen durchgehen lassen (obwohl wir da auch sonst wenig Bedenken hätten).

Karibische Linsensuppe

50g Schinkenspeck
250g Kartoffeln
1 mittelgroße Möhre
1 mittelgroße Petersilienwurzel
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe

schneide ich in kleine Würfel und dünste sie in etwas Olivenöl an. Nach 10 Minuten kommen die Namensgeber hinzu:

250g Puy-Linsen

und dünsten ein wenig mit. Dann gebe ich

1,5 Liter Hühnerbrühe
2 Lorbeerblätter
1 Chilischote
1 TL Koriandersamen, gemörsert
1 TL selbstgemachtes Selleriesalz

dazu und die Suppe kocht für ca. 45 Minuten vor sich hin. Sehr pflegeleicht, oder? Kurz vor Ende der Garzeit bereite ich die Garnelenmarinade vor:

5-6 Sternanis-Samen
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1/2 TL Koriandersamen
1/4 TL Kumin
1/2 TL Salz

mörsere ich mittelfein und gebe 2 EL Öl dazu.

4 Garnelen kommen kurz in die Marinade, dann brate ich sie mit den Gewürzkörnern in wenigen gar.

Während sie in der Pfanne liegen, gebe ich noch

1 EL Balsamico
Pfeffer
Salz

in die Suppe und schneide

1 Limette
1/2 Bund Koriander

in Stücke. Beides kommt zum Selbernehmen auf den Tisch. Nun kann die Suppe serviert werden und wir essen in Windeseile je zwei große Teller. Trotzdem bleibt noch ein wenig für morgen mittag übrig.

Der geplante Nachtisch muss heute leider entfallen – kein Platz mehr 😉

Karibische Farbmischung

2 Antworten auf „Karibische Linsensuppe“

  1. Du bist mir wirklich unheimlich, langsam! Erst liegst Du krank im Bett, kannst Dich nur mit Mühe und einer guten Hühnersuppe über die Weihnachtstage retten (so dachte ich) und dann lese ich mich hier seitenlang durch die feinsten Köstlichkeiten! Wahnsinn, Martin! Und ich wiederhole, dass wir ganz eindeutig nicht die richtigen Einladungen hatten in diesem Jahr ;)!

    Mir gefallen alle Deine Speisen sehr sehr, nur die Entenbrust wäre mir etwas zu durch, aber das ist Gemäkel auf hohem Niveau, gell, und wahrscheinlich liegt es eh an der Beleuchtung! 😉

  2. Naja, Plan ist Plan! Und ich war fest entschlossen, mir DIESMAL Weihnachten nicht durch die prompt zum Arbeitsende einsetzende Grippe kaputt machen zu lassen… Naja, jetzt hab ich’s wahrscheinlich ein wenig verschleppt, huste hier noch so vor mich hin. Aber dafür bin ich um ein paar Erfahrungen und ein paar Pfunde reicher 🙂

    Die Ente ist in der Tat auf dem Bild nicht mehr rosa genug, das kam vom Warmhalten in der Kartoffelpfanne. Innen waren die Scheiben aber noch rosa und nicht zäh. Insgesamt hätte ich lieber zwei kleinere Entenbrüste gehabt, die wären wahrscheinlich noch zarter gewesen.

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