Und der Wein? Was ist mit dem Wein?

Wer mein Blogeinträge verfolgt, wird bemerkt haben, dass von Getränken relativ wenig die Rede ist. Das liegt nicht etwa daran, dass ich abstinent wäre, sondern ist eher dem Umstand geschuldet, dass ich, was Wein angeht, eher ein Kulturbanause bin und mir nicht die Mühe mache, mich in Regionen, Jahrgängen, Terroirs, usw. zu spezialisieren. Zudem bin ich eher Weißweintrinker, ein Gebiet, in dem nach meinem Dafürhalten der Kult nicht ganz so ausgeprägt ist wie beim Roten.

In Berlin sozialisiert mit namenlosen italienischen Weinen vom Landgut („flach“ sagte mein deutscher Getränkehändler, mir haben sie Soaves und Orvietos immer gut geschmeckt), habe ich mich im hessischen Jahrzehnt langsam mit dem deutschen und österreichischen Weinbau angefreundet.

Daher war unser weihnachtlicher Menü-Marathon im Wesentlichen auch durch deutsche Weine geprägt, die ich hier nachreichen möchte.

Altglassammlung

Dönnhoff Riesling gabs zum Lachs. War mir dafür zu fruchtig, der hätte besser zum Schlemmerfilet gepasst. Dazu hatten wir allerdings den Pfälzer Knipser genossen.

Lediglich zur Ente haben wir einen Spätburgunder genossen, auch der gut passend. Zu den anderen Gerichten gibts immer den Kamptal ein Niederösterreicher Riesling, der mir als Alltagswein mit knackiger Säure gut zusagt und der über Jacques‘ auch problemlos zu beziehen ist.

Alle Weine waren noch relativ jung, was dem Genuss aber keinen Abbruch tat 😉

3 Antworten auf „Und der Wein? Was ist mit dem Wein?“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.