Ricotta-Zitronen-Ravioli mit Jakobsmuscheln und Spinat

Das neue Pasta!-Buch bietet trotz der beschriebenen Mängel eine Menge Inspiration für leckere Nudelgerichte, besonders die der gefüllten Art. So hab ich es nun endlich zu einer Ravioliform gebracht und die muss natürlich eingeweiht werden. Da ich noch ziemlich viel Nudelteig eingefroren habe, kann das Pastavergnügen weitergehen.

Zitronen-Ricotta-Ravioli mit Jakobsmuscheln

Ich putze

250 g Babyspinat

und stelle ihn erst einmal beiseite, er wird nachher nur kurz gedünstet. Der aufwändigste Teil sind die Ravioli. Ich nehme dazu

150g Ricotta, entwässert wie bei lamiacucina beschrieben (danke für den Tipp, Robert. Bin allerdings mit 3 Stunden ausgekommen)
1 EL Mascarpone
30ml Zitronensaft
geriebene Zitronenschale von einer Zitrone
Pfeffer
Salz

und stelle die Füllung daraus her. Der Teig (ein Viertel des 400g-Teigs von hier) ist wie gesagt schon fertig, es ist ein Teig mit relativ viel Ei. Ich rolle ihn bis Stufe 7 aus, danach wird er rissig. 7 ist für’s erste Mal auch fein genug 😉

Nun kommt die Faltmaschine zum Einsatz. Den gerollten Teig schneide ich in 10*10 cm²-Quadrate und lege sie auf das Gerät. Nun kommt ein gehäufter Teelöffel der Füllung hinzu und das Gerät klappt zu. Die Ränder muss man mit einem kleinen Messer abschneiden und nach dem Aufklappen hat man einen wohlgeformten Raviolo. Allerdings noch mit Luft drin, die muss noch raus. Also gequetscht das Teil und nochmal zum Nachformen in die Maschine. Es dauert eine ganze Weile, bis ich 9 Stück produziert habe. Aus dem restlichen Teig mache ich ein paar Bandnudeln für später.

Ravioliproduktion

Jetzt dünste ich den Spinat kurz in Olivenöl an, bis er zusammenfällt. Dann gebe ich

6 Jakobsmuscheln

in die Pfanne und brate sie bei großer Hitze an und lasse sie dann für 2-3 Minuten ziehen.

Die Sauce ist reduzierter Gemüsefond, mit Sahne und Zitronensaft dickreduziert. Parallel koche ich die Ravioli in 3 Minuten gar. Sie halten sich gut in der Form, werden nur ziemlich groß – kein Wunder bei dem vielen Ei.

Schnell auf den Teller damit und mit Vergnügen verspeist. Allerdings müssen die Bandnudeln am Ende auch noch dran glauben, es war wohl ein wenig knapp…

4 Antworten auf „Ricotta-Zitronen-Ravioli mit Jakobsmuscheln und Spinat“

  1. So eine kleine Faltmaschine habe ich auch. Ich sollte sie mal nutzen, deine Ravioli gefallen mir nämlich sehr gut. Das Zitronige gemeinsam mit den Jakobsmuscheln…da bekomm ich schon wieder Hunger.

  2. Martin, wo nimmst Du nur all die Energie und Zeit her! Ich komme mit dem Lesen bei Dir kaum nach. Muss noch viel aufholen im Laufe des Tages…
    Und so eine kleine Maschine möchte ich auch haben! Oder ich nehm einfach einen fertigen Teller von Dir, schaut wieder köstlich aus!

  3. @Robert, ja ich dachte mir schon, dass das Rezept in Deinem Buch stimmt, da Du keinen Kommentar dazu machtest. Da sieht man mal, wie sehr diese Kochbücher „Anguckbücher“ sind und nicht wirklich „bekocht“ werden. Das Pasta!-Buch hinterlässt bei mir auch einen zwiespältigen Eindruck. Nette Inspirationen, aber wenig Know-How-Transport.

    @Isi – Jakobsmuscheln zum Frühstück – auch mal ne Idee 😉 Die Faltmaschine hatte ich mir „automatischer“ vorgestellt, man muss doch noch viel nacharbeiten. Und so formstabil sind die Teigwaren dann auch nicht. Ich übe weiter…

    @Astrid – ich hatte ein paar Tage frei und da weiß man ja gar nicht wohin mit seiner Energie 🙂 Als mir gar nix mehr zu kochen einfiel, hab ich noch mein Bücherregal entrümeplt. Jetzt ist wieder Platz für Kochbücher…

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