Red Snapper mit Gemüseauflauf

„Mach doch mal wieder was Normales“ bittet mich S. und dem folge ich gerne, da mir die Arbeit der letzten Woche noch ein wenig nachgeht und ich dieses Wochenende mal ein bisschen abschalten möchte. Also mache ich einen einfachen Gemüseauflauf, dazu gibt’s gebratenen Fisch.

Red Snapper mit Gemüseauflauf

1 Möhre, klein geschnitten
1 Stange Sellerie, entdrahtet und kleingeschnitten
2 Handvoll kleine Champignons
Thymian
Pfeffer
Salz

landen mit etwas Butter in der Pfanne und dünsten, bis sich weich sind.
Außerdem brauche ich

1 Staude Brokkoli, Köpfe klein geschnitten und blanchiert
4 mittelgroße Kartoffeln, als Pellkartoffeln gekocht und in Stücke geschnitten
etwas Sahne
etwas Weißwein
etwas Champignon-Demi Glace

Alles landet beizeiten in der Pfanne und ich schmecke es kräftig ab. Dann ab damit in die Auflaufform und

16 Scheiben Frankendamer

obenauf. Der Auflauf backt bei 200° für ca 20 Minuten. Währenddessen bereite ich den Fisch:

2 eher kleine Red-Snapper Filets

werden heute gebraten. Wie oft bei Red Snapper ist er nicht ordentlich geschuppt, das hole ich nach. Außerdem ziehe ich die Seitengräten noch heraus. Nun ist er ohne Störungen genießbar. Ich gebe etwas Butter und etwas Olivenöl in dei Pfanne und brate bei höherer Hitze zuerst die Hautseite ca. 7 Minuten. Dann nochmal wenden und von der anderen Seite 2 Minuten. Achtung, diese Zeiten gelten nur für dünne Filet, vielleicht 1,5 cm. Manchmal bekommt man 3-4cm dicke Filets, die müssen dann natürlich länger braten.

Zum Schluss gebe ich noch etwas Rotwein-Zwiebel-Piment-Butter (die ich hier gemacht und dann eingefroren habe) auf den Fisch, er wird so schön aromatisch.

Guten Appetit!

Champignons
Gemüseauflauf-to-be

2 Antworten auf „Red Snapper mit Gemüseauflauf“

  1. Der Frankendamer ist ein echter „Kinderkäse“, sehr mild und Löcher wie es sich gehört. Ich habe ihn zu hessischen Zeiten beim tegut bekommen. Für den Auflauf war er eher ungewöhnliche Wahl, normalerweise mag ich lieber kräftige Sorten wie Appenzeller oder Comte. Aber zum Fisch wollte ich es etwas milder haben.

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