Eiercurry nach Kerala-Art

Das Ende der Fastenzeit naht – und auch wenn wir diesen Brauch nicht sehr wörtlich nehmen, gönnen wir uns vor dem Karfreitagsfisch noch einmal ein vegetarisches Gericht, diesmal aus Südwestindien beeinflusst. Das Rezept habe ich in “Vegetarisch Kochen für Gäste” entdeckt, ein ähnliches gibt es von Nigella Lawson, dort allerdings mit Lachs.

Eiercurry nach Kerala-Art

3 Eier

koche ich 8 Minuten und pelle sie. Sie kommen später in das Curry. Das kommt als nächstes dran. Zuächst röste ich die Gewürze

1 TL Senfkörner
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Pfeffer, grob gemahlen
1 TL Kurkuma, gemahlen

ohne Öl, bis sie duften. Dann gebe ich das vorbereitete Gemüse hinzu:

3 Frühlungszwiebeln
1 mittelgroße Zwiebel
1 walnussgroßes Stück Ingwer, in sehr kleine Würfel geschnitten
3 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
2 Chilischoten, entkernt und in schmale Streifen geschnitten

und brate alles auf mittlerer Hitze weich. Das Originalrezept will Kokosraspel, die habe ich nicht. Ich finde dieses Gericht aber auch sowieso besser ohne Kokos. Nun kommen noch

2 große Tomaten, gepellt und in Stücke gehackt

in das Curry, das nun einige Minuten weiter köchelt. Als Beilage gibt es

100 g Basmatireis

der in gut 10 Minuten gar ist. Kurz vor Ende gebe ich die ganzen Eier in das Curry, damit sie warm werden. Dann schalte ich den Herd aus und gebe noch

150g Naturjoghurt

hinzu. Nicht mehr kochen, sonst fängt der Joghurt an zu krümeln.
Jetzt geht es wie immer schnell. Der Reis kommt auf die vorgewärmten Teller, das Curry ringsherum (Reis in Curryrand, hihi) und die jeweils drei Eihälften werden passend drapiert. Noch ein wenig Korianderblätter zur Deko und schon kann es losgehen.

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