Pferdesteak mit Kartoffel-Löwenzahn-Gratin

Die Begeisterung beim Kräutersammeln hat zu einer unerwartet hohen Anzahl an Löwenzahnknospen geführt. Nun liegen sie bei mir im Kühlschrank und wollen verbraucht werden. Was tun? Kartoffeln könnten passen, dazu Roquefort als zweiter geschmacklicher Eckpunkt neben den etwas bitteren Blüten. Und dazu muss es etwas Kurzgebratenes geben, etwas mit eigenem Charakter. Ich plane erst Lammfilets, auf dem Markt entscheide ich mich dann aber für 2 schöne Pferdefiletsteaks.

Pferdesteak mit Kartoffel-Löwenzahn-Gratin

Ich starte mit dem Gratin

200 ml Milch
2 gute Esslöffel Mascarpone
4 Bärlauchblätter
4 mittelgroße Kartoffeln, geschält
100 g Löwenzahnknospen
125 g Roquefort

Ich erhitze die Milch mit dme Mascarpone in einer Pfanne und gebe dann die kleingeschnitteten und im Mörser mit etwas groben Salz zerstampften Bärlauchblätter hinein. Wenn die Flüssigkeit heiß ist, hobele ich die Kartoffeln dünn mit dem Trüffelhobel dazu. Die Kartoffeln garen nun ca. 15 Minuten bei kleiner Hitze vor. Dann gebe ich sie mit den Knospen, die ich von den Kehlblättern befreit und kurz blancheirt habe, in eine auflaufform und belege das Gemsch mit Roquefortscheiben – bzw. Krümeln, er lässt sich nur schwer schneiden.

Nun ab damit in den vorgeheizten Ofen bei 200°, 15 Miunten, zum Schluss noch kurz unter den Grill.

Die Steaks sind relativ dick, daher brate ich sie ca. 7 Minuten in der Grillpfanne so, dass sie gerade noch rosé sind. NT kann ich sie aufgrund des Gratins leider nicht machen…

Die Aromen in diesem Gericht passen gut zusammen. Der salzig-kräftige Käse, der bittere Löwenzahn und das aromatisch geröstete Steak. Leider muss auch dieses Mal wieder der Nachtisch ausfallen, wir sind gut satt geworden.

3 Antworten auf „Pferdesteak mit Kartoffel-Löwenzahn-Gratin“

  1. Anscheinend nicht. 😉 Pferd hab ich bei uns in der Gegend überhaupt noch nie gesehen, Esel ist das höchste was man bekommt, außer irgend ein Gastronom fühlt sich rebellisch. Das ist dann meistens aber mehr PR.

    Der Löwenzahn ist wohl das neue Frühlingsbloggemüse. Ich hab leider nur einen, der sich auf den Balkon verirrt hat. Der darf da unangetastet bleiben. Denen aus dem Park vertraue ich nicht, da ist die Hasen- und Hundedichte zu hoch.

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