Nachgekocht: Pastishuhn à la Pastasciutta

Heute will ich mich mal wieder ans Hühnerbraten geben. Und weil Alltag ist, gibt es nur zwei Keulen. Das kürzlich von nata gepostete Rezept klingt vielversprechend, da denk ich nicht lange nach und koche (fast) genauso.

Pastishuhn

Zwei rote Zwiebeln, eine große Ochsenherztomate und 2 Knloblauchzehen hacke ich grob und gebe sie in die Auflaufform. Darauf die Hühnerbeine, beides leicht gesalzen. Bei 180° kommen die in den Ofen, nach 20 Minuten kommen noch 6 halbierte, geölte Kartoffeln in einer separaten Form dazu. Das Huhn übergieße ich einmal nach 30 Minuten und einmal nach 50 Minuten mit einem guten Gläschen Pernod.

Nach 70 Minuten muss das Essen auf den Tisch – es ist schon spät. Die beiden Biobeine haben eine crosse Haut, sie hätten aber gut noch 15 Minuten länger braten können. Die Kartoffeln sind gut, und der Renner an diesem Gericht für mich ist die Sauce. Die roten Zwiebeln und vor allem die fleischige Ochsenherztomate verbindet sich mit dem Pastis und dem Hühnerfett zu einer Aromaexplosoin, die nach Fenchel, Wurzelgemüse, und roter Frucht schmeckt. Sehr gut, und die feine Haut der Tomate stört nicht im Geringsten!

Das sieht für mich wie ein Kandidat für die nächste Party aus, dann vom Blech!

6 Antworten auf „Nachgekocht: Pastishuhn à la Pastasciutta“

  1. Oh, das freut mich! Wunderbar, dass es Euch geschmeckt hat. Ich mag das auch immer wieder gerne. Noch leckerer ist es nur mit ganzen Hühnern :o)

  2. @nata aber ganze Hühner sind mir zu rund 😉

    @Schnick Schnack Schnuck – ja, das ist auf jeden Fall veranstaltungskompatibel 😉

    @AT – na dann los!

  3. Das hört sich genial an. Ganz nach meinem Geschmack. Mal sehen, vielleicht probiere ich es mal mit Ouzo, das sollte doch auch gut schmecken.

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