Rosenkohl-Passionsfrucht-Salat

So langsam kann man meine Baustelle wieder als Wohnung identifizieren und vor allem auch den Raum ausfindig machen, der einmal die Küche werden soll. Auch wenn der geplante Endausbau noch lange nicht erreicht ist, bin ich zumindest wieder weitgehend arbeitsfähig – wer mal von Induktion auf Gasherd „downgegradet“ hat, weiß, wovon ich rede…

Deswegen bleibt heute die Küche kalt und ich gönne mir ein Experiment mit Rosenkohl. Ein aus meiner Sicht durchaus gelungenes, so dass ich Euch am Ergebnis teilhaben lassen möchte.

Rosenkohl-Passionsfrucht-Salat

Ich nehme für eine kleine Portion 15 Rosenkohlköpfe, die ich erst putze und dann entblättere. Die Blätter blanchiere ich 2-3 Minuten in Salzwasser, schrecke sie ab und tupfe sie trocken. Dann mariniere ich sie in einer Vinaigrette aus 1 EL Zitronensaft, 1 EL Apfelessig, 1 EL Apfelsaft, 2 EL Walnusskernöl, Salz, Pfeffer, Muskat. Was Fruchtiges soll in den Salat. Erst weiche ich ein paar getrocknete Sanddornbeeren in etwas Apfelsaft ein – nicht schlecht. Aber dann entdecke ich noch die Passionsfrucht im Kühlschrank. Viel besser! Der Apfelsaft scheidet aus. Ich gebe den Inhalt der Passionsfrucht zum Salat, samt Kernen. Abschließend hebe ich noch 4 grob gehackte Walnusskerne und 2 EL klein gewürfelten Feta darunter. Fertig ist der Salat. Eine schöne Kombination, kann auch gut als Vorspeise durchgehen. Blue Cheese oder Mozzarella betonen die Würze des Salats mehr bzw. weniger als in meiner Variante.

Dazu passt Dinkeltoast mit Rumschlehenbutter. Eine nette Verwertung der ausgezogenen Schlehen aus dem Schlehenlikör: 4-5 Schlehen aus dem Glas fischen (gar nicht so einfach…) und entkernen, dann klein hacken. mit 2 EL Butter und einem Schuss Schlehenlikör vermischen, eine Prise Fleur de Sel dazugeben und das Ganze auf den Toast streichen.

Ein Beitrag für:
Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

10 Antworten auf „Rosenkohl-Passionsfrucht-Salat“

    1. nicht alle, z.B. Thomas Bühner vom La Vie schwört auf Induktion. Eines seiner Argumente war der „humane Arbeitsplatz“ – nicht so viel Hitze beim Kochen 🙂

  1. Schön, dass du wieder „öffentlich“ kochst. Was man aus Kohl alles machen kann…überraschend. Aber lecker, gefällt mir, da ich Rosenkohl gerne mag.

    1. Hi Evi,

      danke der Nachfrage!
      tja.. leider ist es gerade wirklich etwas mau mit dem Kochen… bin viel unterwegs und wenn ich zuhause bin, ist der Kühlschrank leer 🙁
      Aber nun beginnt ja wieder die Kräutersaison, da werd ich hier und da mal eine Kleinigkeit produzieren…

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