Kugelzucchini mit Pfifferlingspüree

Der Zucchino ist uns ja eher als blasser -manche sagen: langweiliger- Zeitgenosse bekannt. Gerne nimmt der Aromen anderer Stoffe auf, um mit ihnen zu harmonieren, trägt aber wenig durch eigenen Geschmack zum kulinarischen Erlebnis bei. So muss die Zubereitung dafür sorgen, dass das abendliche Gericht zum Wohlgenuss wird. In Kugelform ist zudem eine Variante auf dem Küchentisch, die ich bisher nicht verarbeitet habe.

Gefüllte Kugelzucchini

Die Form gebietet Füllen – nur womit? Mir ist nach einer sättigenden Variante, aber nicht zu fleischlastig. Daher fallen die vielen Hackfleischrezepte aus.

3 kleine Kugelzucchini halbiere ich längs und höhle sie mit dem Kugelausstecher aus. Die Innereien werden grob gehackt und mit einer geraspelten Möhre, einer kleinen Zwiebel in Stücken und einer geriebenen Knoblauchzehe und etwas Majoran gedünstet. So entsteht die Basis in der Auflaufform.

Zur Füllung: Ich koche 8 kleine Kartoffeln als Pellkartoffeln, schäle sie und stampfe sie zu Brei. Dazu kommt -fein gerieben- 1 Zehe Knoblauch und ein guter Schuss Olivenöl. Während die Kartoffeln kochen, putze ich eine Handvoll Pfifferlinge und schneide sie klein. Sie braten kurz mit einer kleingeschnittenenen Frühlingszwiebel und etwas zerpflücktem Schwarzwälder Schinken (2-3 Scheiben). Das Gebratene gebe ich unter den Kartoffelbrei und mache ihn mit etwas Pilzfond aus den Putzabfällen geschmeidig.

Der Rest ist einfach: Füllung in die Zucchini, diese auf die Gemüsebasis setzen, den restlichen Pilzfond darüber und im Ofen bei 200° 40 Minuten backen. Auf die Hälfte der Zucchini lege ich Mozzarella und ein paar Parmesanspäne, aber das muss nicht sein. Die käsefreie Variante schmeckt fast noch besser und sieht auch attraktiver aus.

Zu zweit verputzen wir das gesamte Gericht.

Kugelzucchini

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