Teil-Carpaccio von roter und gelber Bete

Lange nicht mehr gesehen – ein gelbe Bete liegt im Gemüseregal meines Superbiomarkts. “Da kann man doch was Dekoratives draus machen”, denkt sich der herbstlich gestimmte Einkäufer und nimmt noch eine rote Bete für den Kontrast mit. Carpaccio soll es werden – zunächst kommen die beiden Wurzeln bei 180° in Alufolie für 90 Minuten in den Backofen. Beim Auspacken und schneiden dann die traurige Erkenntnis, dass in der gelben Bete schon jemand gewohnt hat. Ein paar Scheiben am Rand gibt es noch, der Rest ist nur noch teilweise nutzbar.

Teil-Carpaccio von roter und gelber Bete

So würfele ich einen Teil der Bete klein und gebe ihn gemischt auf den Teller wo ein paar Scheiben schon liegen. Ich mariniere Scheiben und Würfelchen mit ein wenig Vinaigrette aus 1 EL Weißweinessig, 3 EL Walnussöl, feinen Würfeln aus dem weißen Teil einer Frühlingszwiebel, Salz.

Damit die Bete gut zur Geltung kommt, braucht sie Knoblauch, saure Sahne und Dill. Folgerichtig mische ich eine Sauce aus diesen Zutaten – eine halbe geriebene Zehe Knoblauch kommt in 2 gute EL saure Sahne, ein viertel Bund Dill ist schnell von den Stielen gezupft und klein gehackt. Hier noch schnell pfeffern und salzen, ein Schuss Zitronensaft dazu, fertig ist die weiße Sauce.

Zur farblichen Aufmunterung dienen ein paar Sträußchen Feldsalat. Sie sind ziemlich dreckig, ich muss sie gut ausspülen und anschließend trocken schleudern. Sie kommen in die Mitte des Tellers, noch ein paar Zedernüsse darüber und nochmal ein bisschen Vinaigrette.

Fertig zum Verzehr! Der farbige Teller ist ein schöner Kontrast zu nassgrauen Herbstdunkelheit da draußen. Die Bete harmoniert fein mit den beiden Marinaden, beim nächsten Mal gibt es ein reines Carpaccio ohne Bewohner 😉

Angaben für eine Person.

Teil-Carpaccio von roter und gelber Bete

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