Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere

Feierabend – ein schnelles Abendessen muss her. Zum Glück habe ich gestern schon zwei mittelgroße Rote-Bete-Knollen gegart, die kann ich nun gut verarbeiten. Mmm, eins meiner Lieblingsgemüse! Vorab schnell noch in den Garten. Es ist schon wieder früh dunkel, so gewinnt das Kräutersammeln seinen eiegenen Reiz…
Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere

Zurück im Hellen mache ich mich ans Werk: 6 mittlere Kartoffeln kochen geschält zusammen mit einer roten Zwiebel (kleingeschnitten) und einer großen Knoblauchzehe in 1 Liter Gemüsebrühe und einem guten Löfel Majoran weich. Dann gebe ich die Rote-Bete in Stücken dazu und lasse alles noch ein wenig köcheln. Dann sorgt der Zauberstab für eine gleichmäßige sämige Suppe. ein bisschen zu dick ist sie geworden in der ersten Runde, wie man auf dem Foto sieht. Das korrigiere ich für den Nachschlag mit einem weiteren halben Liter Wasser.

Zum Anrichten kommt noch ein wenig Einlage dazu, die noch vorbereitet werden will. Ich koche anfangs kurz vier geputzte Rosenkohlköpfe in der Suppe mit, ein paar Minuten nur, so dass sie noch fest sind. Dann schneide ich sie so in dicke Scheiben, dass der Strunk an jeder Scheibe die Blätter noch zusammenhält. Schnell in der Pfanne zusammen mit den Croutons aus dem selbtgemachten Dinkelbrot anbraten, mit Currypulver und Orangenzucker bestreuen und in die Suppe geben. Eine Handvoll Vogelmiere obendrauf und die Reissahne als „Aufheller“.

Fertig ist eine großartige vegane, glutenfreie und auch sonst ziemlich gesunde Suppe!

3 Antworten auf „Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere“

  1. Mensch, Martin, was für ein Rot – das ist ja der helle Wahnsinn! Deine Suppenkomposition sieht wunderbar aus und hat sicher auch so geschmeckt.

    Ein wahrer Seelentrost für den Nebel-November.

    Begeisterte Grüße,
    Doris

  2. Ja die Farbe ist genial – alleine dafür lohnt sich rote Bete schon. Ich hatte auch den Eindruck, dass die erstaunlicherweise noch intensiver wird, wenn man Kartoffeln dazu gibt. Nur rote Bete ist nicht so knallig 😉

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