Asiatische angehauchte Zwiebelschiffchen mit Blätterteig

Gefüllte Zwiebeln sind bei mir schon lange auf der Liste der herzustellenden Gerichte. Endlich schaffe ich es heute, eine große Gemüsezwiebel zu erstehen und mit Vorfreude trage ich sie mit den anderen Einkäufen nach Hause. Was nun? Ich entschließe mich für eine Variante, bei der die Zwiebel vorgekocht wird, da mein Exemplar mit 450 g eher zu den größeren gehört. 45 Minuten kocht sie, dann ist sie knapp gar. Im Inneren gerade noch ein kleines bisschen fest.

Zwiebelschiffchen mit Blätterteig

Die lange Kochzeit lässt Raum für Überlegungen zur Füllung. 150 g Rinderhack habe ich mitgebracht, Käse möchte ich nicht verwenden. Da kommen eine Handvoll Shitakepilze gelegen, außerdem eine übrig gebliebene eingelegte Bambussprosse. Mit der klassischen Kombination Sojasauce-Knoblauch-Ingwer kann man nie etwas falsch machen, ich nehme ordentlich von allem und gebe es zum Hackfleisch, das ich zusammen mit den in Streifen geschnittenen Pilzen lose anbrate.
Ganz zum Schluss gebe ich etwas Chilipulver und eine Handvoll Korianderkraut gehackt dazu.

Die Zwiebel ist gar! schnell schrecke ich sie ab, was die äußere sehr weiche Schale verabschiedet. Macht nichts, die Zwiebel ist groß genug. Jetzt schneide ich sie längs auf und nehme sie so auseinander, dass mehrere Schiffchen entstehen, die ich mit der Hackmischung füllen kann. Das Innere der Zwiebel gebe ich zuvor kleingehackt noch kurz mit in die Pfanne.

Abschließend lege ich Blätterteigscheiben in Form der Zwiebel obenauf. Jetzt ab damit in den auf 200° vorgeheizten Backofen. Gut 20 Minuten braucht der Teig, bis er knusprig und gebräunt ist. Dann kann es losgehen. Ein bisschen unhandlich zum Essen, aber die Kombination schmeckt! Die Zwiebel ist gut für eine ordentliche Portion, oder zwei kleinere Gerichte.

Gefüllte Gemüsezwiebel

3 Antworten auf „Asiatische angehauchte Zwiebelschiffchen mit Blätterteig“

  1. Hallo Martin,
    ein leckeres Rezept, das ich bestimmt nachkochen werde, die Kombination kann ich mir richtig gut vorstellen. Was macht es da, wenn es etwas “unhandlich zu essen” ist 🙂
    Liebe Grüße von Barbara

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