Ein bitterer Sieg :)

Gestern war also nun die Ausstrahlung der Björn-Freitag-Sendung, über die ich schon hier und hier berichtet habe. Für einen Blogger ist es ja ausgesprochen schwierig, interessante Themen zurückzuhalten. Wir durften erst nach Ausstrahlung der Sendung zu den Inhalten etwas sagen, so dass ich jetzt erst schreiben kann „GEWONNEN!“ Ich habe von den drei Kandidaten das beste Gericht gekocht, was mich natürlich sehr freut. Ihr könnt die Sendung hier beim WDR abrufen.

Das Gewinnergericht

Warum bitter? Als wir die Zutaten präsentiert bekamen, waren alle erstmal etwas konsterniert. Chicoree, Wildbratwurst und verschiedene Kartoffeln – besonders die lila Vitelotte verfolgt mich, mit ihr musste ich auch schon bei Steffen Henssler kochen… „Was soll man denn daraus kochen?“ stand allen ins Gesicht geschrieben. Chicoree geht ja, den esse ich gerne überbacken, das war gleich klar, und aus Kartoffeln kann man ein gutes Püree machen. Aber wo bringe ich diese Wildbratwurst unter? Zumal das feine Brät nicht unbedingt mein persönlicher Favorit ist! Ich hatte sie erst für die Kruste beim Chicoree vorgesehen, aber später beim Einkaufen kam die Erleuchtung. Irgendjemand aus der Crew redete von Kohlrouladen und -klick- war die Radiccio-Roulade da. Jetzt also dreimal bitter – Chicoree, Rucola und Radicchio. Letzerer übrigens natürlich kein Kohl, wie ich in der Sendung behaupte, sondern wie der Chicoree eine Zichorien-Art). Und dass ich dann im Kölner Karstadt auch noch recht ordentliche Steinpilze entdeckte, machte das Rezept noch einmal besser. Es ist auf der WDR-Seite gut beschrieben, so dass ich es hier nicht nochmal aufführe.

Zum Glück war der Dreh der Kochaktion erst am zweiten Tag, auch wenn es in der Sendung so aussieht, als ob es direkt danach losgeht. So hatte ich noch Gelegenheit, den Ablauf gedanklich durchzuspielen und ein paar Details wie den Pilzfond dazuzuplanen. Die Brennnesseln hatte ich selber mitgebracht, weil ich sie auf jeden Fall unterbringen wollte. Zum Püree passten sie dann ja sehr gut 😉

Eigentlich sollten noch ein paar gebratene Pilzwürfelchen unter den Rucola, die hab ich dann am Ende vergessen. Und der Fond war leider noch zu dünn – geschmeckt hat er aber schon. Ich fand auch die Radicchio-Röllchen ganz gut, aber anscheinend ist das nicht jedermanns Fall. Björn Freitag fand sie jedenfalls viel zu bitter.

Insgesamt ist alles gut gelaufen, es gab keine Hektik oder größere Pannen und alle haben gut zusammen gearbeitet. So macht Kochen Spaß – und wenn man dann noch gewinnt, ist der Tag perfekt 🙂 Ich komme gerne wieder!

Kochen mit dem Chef

7 Antworten auf „Ein bitterer Sieg :)“

    1. Danke Jutta, freut mich zu hören 😉 Ich bin ja immer ein bisschen skeptisch was meine Präsentation angeht bei den ganzen Landschaftsteller-Bloggern, die mittlerweile so unterwegs sind…

    1. Danke 😉 Ich hatte natürlich schon damit gerechnet, dass es was Saisonales würde, so hatte ich ein paar Variationen in petto. Die Röllchen sind allerdings spontan im Laden entstanden 🙂 und die Steinpilze waren natürlich ein Glücksfall.

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