Gratinierte Orangen-Fenchel-Miesmuscheln mit Curry-Brunoise

Ein verregneter 3. Advent lädt zum Experimentieren ein. Ich habe Muscheln gekauft, eigentlich sollten die „ganz normal“ gekocht und gegessen werden. Aber nun entschließe ich mich zu einer aufwändigeren Variante – mit Orangen-Fenchel-Panade sollen sie bedeckt werden.

Gratinierte Miesmuscheln mit Brunoise

Dazu bereite ich zunächst die Panade.
1 Fenchelknolle
1 TL getrocknete zermörserte Orangenschale
1 kleine Scheibe Kartoffelbrot, entrindet und fein zerkrümelt
4 EL Orangensaft
4 EL Sahne
etwas Chili
eine Prise Curry

Von der Fenchelknolle nehme ich die dicken äußeren Schichten, die ich zunächst schäle und dann in sehr kleine Würfel schneide (2-3mm). Ich dünste sie etwas in Olivenöl an und gebe dann die Orangenschale, Saft, Sahne und die Gewürze dazu. Nur wenig salzen, die Muscheln sind ebenfalls salzig! Durch das frische Brot wird die Panade sehr luftig, wie bei Panko. Da das Gemisch jetzt relativ feucht ist, muss ich nachher bei großer Hitze übergrillen.

Nun sind die Muscheln dran.
1 kg Miesmuscheln
1 rote Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
250 ml Weißwein
125 ml Gemüsebrühe
Die Putzabfälle und die Reste vom Fenchel, gehackt

Alle Zutaten außer den Muscheln kommen in eine Pfanne und so entsteht der Sud für die Muscheln. die kommen dann, wenn es stark kocht, dazu und garen bei geschlossenem Deckel etwa 5 Minuten. Ich habe schön große bekommen, kleinere können auch eher raus.

Währenddessen beginne ich die Brunoise
2 große Kartoffeln, feinst gewürfelt
1 kleine Porrestange, nur das Weiße, feinst gewürfelt
1 Stück Sellerie (halb so viel wie die Kartoffeln), feinst gewürfelt
1 walnussgroßes Stück Ingwer, feinst gewürfelt
2 EL getrocknete Apfelscheiben, grob zermörsert
2 TL scharfes Currypulver
Butter

Alles zusammen kommt in eine weitere Pfanne und brät in ca. 10 Minuten knusprig.
Nun kommen die halbierten Muschen aufs Backblech und werden mit der Panade versehen. Dann unter den vorgeheizten Grill auf höchster Stufe für 5-10 Minuten.

Gedämpfter Porree

Zum Anrichten habe ich mir noch etwas Besonderes ausgedacht. Ich habe den grünen Teil des Porrees in schmale gleichlange Streifen geschnitten und die über einer mit Wasser gefüllten Pfanne ca 5 Minuten gedämpft. Die Teller halte ich warm, so kann ich gleich die Servierteller nehmen. Ein wenig Salz kommt noch darauf, dann können die Muscheln mit der Brunoise angerichtet werden.

Guten Appetit! Die Muscheln sind große klasse, wieso hab ich das nicht schon viel eher mal gemacht?

Miesmuschel mit Brunoise

Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere

Feierabend – ein schnelles Abendessen muss her. Zum Glück habe ich gestern schon zwei mittelgroße Rote-Bete-Knollen gegart, die kann ich nun gut verarbeiten. Mmm, eins meiner Lieblingsgemüse! Vorab schnell noch in den Garten. Es ist schon wieder früh dunkel, so gewinnt das Kräutersammeln seinen eiegenen Reiz…
Rote-Bete-Suppe mit Curry-Rosenkohl und Vogelmiere

Zurück im Hellen mache ich mich ans Werk: 6 mittlere Kartoffeln kochen geschält zusammen mit einer roten Zwiebel (kleingeschnitten) und einer großen Knoblauchzehe in 1 Liter Gemüsebrühe und einem guten Löfel Majoran weich. Dann gebe ich die Rote-Bete in Stücken dazu und lasse alles noch ein wenig köcheln. Dann sorgt der Zauberstab für eine gleichmäßige sämige Suppe. ein bisschen zu dick ist sie geworden in der ersten Runde, wie man auf dem Foto sieht. Das korrigiere ich für den Nachschlag mit einem weiteren halben Liter Wasser.

Zum Anrichten kommt noch ein wenig Einlage dazu, die noch vorbereitet werden will. Ich koche anfangs kurz vier geputzte Rosenkohlköpfe in der Suppe mit, ein paar Minuten nur, so dass sie noch fest sind. Dann schneide ich sie so in dicke Scheiben, dass der Strunk an jeder Scheibe die Blätter noch zusammenhält. Schnell in der Pfanne zusammen mit den Croutons aus dem selbtgemachten Dinkelbrot anbraten, mit Currypulver und Orangenzucker bestreuen und in die Suppe geben. Eine Handvoll Vogelmiere obendrauf und die Reissahne als „Aufheller“.

Fertig ist eine großartige vegane, glutenfreie und auch sonst ziemlich gesunde Suppe!

Kalbsleber mit Curryröstzwiebeln und Walnuss-Kartoffel-Plätzchen

Ein seltener Glücksfall ist eingetreten – Freitag abend früh zuhause und vorher hat die Zeit sogar noch zum Einkaufen gereicht. Der Biomarkt hat frische Kalbsleber – was will man mehr? Die Kombination der klassischen Zutaten Leber, Apfel, Zwiebel, Kartoffel hat mir in dieser Variante gut gefallen.

Kalbsleber mit Curryröstzwiebeln und Walnuss-Kartoffelplätzchen

Doch zunächst gibt es einiges vorzubereiten. Ich koche 400 g mehlige Kartoffeln gar, pelle sie und zerstampfe sie zu Püree. Dazu kommt: Salz, Muskatnuss, gehackte, geröstete Walnüsse (ich habe ca. 10 Stück genommen), ein Eigelb, 2 EL Mehl. Das Gemisch verknete ich zu einem Teig und forme tischtennisballgroße Kugeln. Die ruhen dann erstmal ein wenig.

Nun zur Zwiebel: Ich schneide 1 Gemüsezwiebel in feine Scheiben und gebe sie in einen großen Gefrierbeutel, in den ich 1 EL Curry und 2 EL Mehl gegeben habe. Alles gut durchschütteln, nun sind die Zwiebeln bratfertig. Durch das Mehl werden sie schön braun, der Curry bringt noch einen goldgelben Farbton dazu. Ich brate sie in Portionen in reichlich Sonnenblumenöl, entfette sie auf Küchenkrepp und gebe sie auf einem Backblech bei 90° in den Backofen. Dort bleiben sie bis zum Schluss.

Jetzt kann ich die Kartoffelplätzchen braten. Die Bälle werden zu flachen Scheiben gedrückt (Hände bemehlt, sonst klebt alles fest und braten in Butter braun. Auch sie kommen entfettet in den warmen Ofen.

Der Apfel war ein spontaner Einfall kurz vor Schluss, ich schneide 3 dünne Scheiben von einem großen Boskoop, bestreiche sie mit Zitronensaft und dünste die geschälten Scheiben kurz in einem Weißwein-Honig-Gemisch.

Und last but not least – die Kalbsleber. Wie immer besteht sie aus einem dicken Mittelstück und den dünnen Rändern, daher trenne ich die Ränder ab und gebe sie ein wenig später in die Pfanne. Bei großer Hitze brate ich die Leber zunächst auf der Innenseite an, dann wenden und Hitze runter. Auf diese Weise biegt sich die Leber nicht so sehr und gart gleichmäßig. Nicht zu lange braten! Diesmal gelingt es genau richtig, die Leber ist gar, aber noch rosa.

So soll Kalbsleber aussehen

In den letzten Minuten schneide ich ein paar Rucolablätter in ein rundes Radicchioblatt und mache ein schnelles Dressing aus saurer Sahne, Apfelessig, Senf, ein paar getrocknete Vogelbeeren und getrocknete Apfelstückchen, Pfeffer, Salz.

Das unvermeidliche Foto folgt und dann ein genussvolles diner seulement.

Eier-Bratreis mit Currytofu

Der Resteverwerter ist da! Eine Schüssel Reis steht noch im Kühlschrank und eine Packung Tofu harrt nun auch schon einige Zeit ihrem Schicksal entgegen. Was tun? Naja, alles zusammenhauen und mit ein wenig Zubehör ein schmackhaftes Resteessen daraus zaubern…

Eier-Bratreis mit Currytofu

ich schneide eine Packung (225 g) Nigari-Tofu in kleine Würfel und brate sie in reichlich Olivenöl heiß in etwa 5 Minuten braun. Die Würfelchen sind ordentlich geschrumpft und liegen kurz auf einem Küchenpapier zum Entfetten. Dann würfele ich ein walnussgroßes Stück Ingwer und zwei Knoblauchzehen fein. Sie kommen zusammen mit 4 großen Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten, in die Pfanne, die der Tofu gerade verlassen hat und dünsten bei mittlerer Hitze mit 1 EL Curry (bei mir eine selbstgemachte Mischung aus Kurkuma, Kumin, Pfeffer, Paprika, Chili) ein wenig an. Dann gebe ich 2 EL Sojasauce dazu und kurz danach 2 Tomaten, ebenfalls gewürfelt. Die Schale kann dranbleiben, da das Gericht nun schon fast fertig ist und die Tomaten nur noch warm werden. Nur noch die Tofuwürfell wieder rein, und eine Handvoll Basilikum, in feine Streifen geschnitten, kommt unter das Gericht.

Der bereits gekochte Reis brät parallel dazu die ganze Zeit in ordentlich Öl durch. Das sollte in einer guten beschichteten Pfanne geschehen, oder in sehr viel Öl, sonst klebt er an. Ganz zum Schluss gebe ich zwei verrührte Eier unter den Reis und lasse sie kurz stocken. Würzen mit Pfeffer und Salz.

Alles zusammen kommt schnell auf den Tisch und ist schnell verputzt. Samstag abend mal als Alltag, entspannend 😉

Curry-Spitzkohl mit Süßkartoffel-Brunoise

Es muss mal wieder was Vegetarisches geben! Und jetzt gibt diese netten kleinen Spitzkohlköpfe, da kann man doch was draus machen. Ich kaufe noch eine Süßkartoffel dazu, den Rest finde ich zuhause im Kühlschrank.

Curry-Spitzkohl mit Süßkartoffel-Brunoise

1 kleinerer Spitzkohlkopf

Ich entferne die äußeren Blätter und halbiere den Kopf. Der Strunk kommt ab, und ich entnehme die mittleren kleinen Blätter. Die Hälften sollen aber weiterhin zusammenhängen. So werden die Hälften 3 – 4 Minuten blanchiert und tropfen dann gut ab. In die entstandene Höhlung kommen später

200 g Champignons, fein gewürfelt
die inneren Blätter, fein geschnitten
1 guter TL Curry, übrig von hier.

All das brät in der Pfanne kurz aber heftig an. Die Masse passt nun genau in den Kohl. Dann schneide ich

1 Süßkartoffel
1/2 kleine Zwiebel
1 Stückchen Ingwer

in feinste Würfel. Die Zutaten kommen in

gut 3-4 EL Butter

in die Pfanne von eben und braten nun bis Röstaroma entsteht. Parallel dazu bereite ich eine kleine Hollandaise aus

1 Eigelb
100 g Butter, geschmolzen
Salz
etwas Weißwein

Die kommt über die Pilze im Kohl und das ganze Paket dann bei 220° für 15 Minuten in den Ofen. Die Süßkartoffel würze ich noch mit

ein Schuss Genmai Su (man kann auch einen milden Essig nehmen)
Salz

alles zusammen auf dem Teller sieht schön bunt aus und schmeckt. Die Hollandaise hat an der Oberfläche das Überbacken nicht überlebt, aber sie verbindet sich mit dem feuchten Kohl und den Currypilzen zu einer schön saftigen, wohlschmeckenden Einheit.

Und zum Nachtisch gibts Melonen-Minze-Granita à la anie.

Melonen-Minze-Granita

Blumenkohlcurry mit grünem Spargel

Spargel, jetzt geht es richtig los… der erste grüne Spargel kommt zwar noch aus Italien, ist aber für dieses Alltagsgericht gut genug. Frisch ist er auch, so dass eigentlich nichts schief gehen kann.

Spargel mit Blumenkohlcurry

Die obligatorischen Kartoffeln brauchen am längsten, ich koche

500g Kartoffeln (Laura)

als Pellkartoffeln in gut 20 Minuten weich. Als nächstes kommt der

Blumenkohl (klein, 400 g)

dran, den Siebeck einst „ordinären Stinker“ nannte – eine gezielte Provokation, um den Mief aus den deutschen Sonntagsküchen der 70er zu blasen. Ganz klein gechnitten, ohne Strunk, ließ er ihn dann aber auch gelten, und so mache ich ihn heute auch. In Haselnussgroßen Stücken brauche ich ihn nur kurz zu kochen, nach 3-4 Minuten ist er gut. Das Wasser hebe ich noch auf. Zunächst blanchiere ich darin

500 g Tomaten

und schäle sie dann. Ich brate sie dann zusammen mit

1 Frühlingszwiebel, in Stücken
3 Knoblauchzehen
1 guter TL englischer Curry (scharf)

in der Pfanne weich. Währenddessen breche ich die unteren Enden von

500 g grünem Spargel

ab, sie brechen dort, wo die Schale weich wird. Auch der Spargel wandert ins Blumenkohlwasser, ca. 6-7 Minuten, dann ist er gut genug. Abschrecken, abtrocknen und im Ofen bei 90° warmhalten. Vom Gemüsewasser gebe ich immer wieder etwas zu den Tomaten, wenn sie zu trocken werden und anzubrennen drohen. Zuletzt habe ich eine pikante, orangefarbene Sauce, in die ich die Blumenkohlröschen gebe und wieder heiß werden lasse.

Jetzt ist schnell angerichtet. Spargel zuerst, dann die Kartoffeln und die Blumenkohlsauce. Als Spitze setze ich

ein wenig Koriandergrün, geschnitten
einige Kürbiskerne, geröstet
etwas Kürbiskernöl

über die Portion. Sehr aromatisch und farblich schön frühlingshaft, und nach 45 Minuten fertig. Wir sind nicht verfressen und heben die Reste auf, eine Einzelportion bleibt für morgen übrig.

Mit Bulgur und Paprika gefüllte Zucchini

Endlich ist die Frage gelöst – was macht man mit der ganzen Füllung, die nicht in die Zucchini passt? Man gibt sie in die Auflaufform unter die Zucchini und isst sie mit.

Gefüllte und unterlegte Zucchini

Ich nehme

50g Bulgur, den ich mit 100 ml Wasser in 10 Minuten weich koche.

Dann

zwei mittelgroße Zucchini
3 halbe Paprikaschoten
1 kleines Stück Lauch
2 Knoblauchzehen
1 Curry aus
eine Prise Kumin,
eine Prise Kurkuma,
einige Korianderkörner
eine Prise Piment d’Espelette
etwas Salz
etwas Oregano
1 Handvoll Minze, kleingehackt
1 Handvoll Koriander, kleingehackt

Die Zucchini halbiere ich länges und höhle sie aus.
Das Gemüse brate ich in der Pfanne einige Minuten und dünste es, bis es gar ist. Zum Schluss gebe ich in das schon etwas abgekühlte Gemüse die Kräuter und den Bulgur. Zum Schluss noch

125g Fetakäse, in Krümeln darunter.
8 Cherrytomate, halbiert

Nun kommt die Masse in die Zucchini. Der Rest landet in der gefetteten Auflaufform.
Die ganze Konstruktion kommt nun bei 200° für ca. 30 Minuten in den Backofen, kurz vor Schluss gebe ich noch etwas Parmesan darauf.

Die Füllung

Nachmittagsgenuss: Hühnergemüsecreme

Nach dem Sport muss was Kräftiges her. Da trifft es sich gut, dass S. in der Woche Gemüsepfanne mit Huhn gemacht hat und die Reste nicht aufgebraucht hat.

Hühnergemüsecreme

Ich nehme

1/2 Liter selbstgemachte Gemüsebrühe
1 Schälchen Reste mit Huhn (Lauch, Pilze, Brokkoli)

und erhitze es zusammen. Dann kommt der Zauberstab zum Einsatz, ich püriere die Suppe. Das geht nicht gut, die Fasern von Huhn und Lauch lassen sich nicht gut zerkleinern. Dewegen lasse ich die pürierte Masse noch weiter kochen, bis sich das Aroma in die Flüssigkeit übertragen hat. Dann streiche ich das Püree durch ein feines Sieb. Nun kommt noch dazu

1/4 Becher Sahne
2 TL Curry (Reste von hier)

Vor dem Servieren schäume ich die Suppe mit dem Zauberstab nochmal auf.

1/2 Handvoll Korianderblätter
zwei kurz in Butter gebratene Frühlingszwiebeln

kommen mit in die Schüsseln, fertig ist die schnelle Suppe!

Gelb! Blumenkohl-Spitzkohl-Auflauf

Heute mal wieder ein deftigeres Gemüsegericht, zur Abwechslung und Aufmunterung aus zwei Kohlsorten mit ordentlichen Gewürzen und einer Käseabdeckung gegen die Pölsterchenfeinde.

Kohlauflauf mit Käse

Zunächst die Basis:

400g Spitzkohl (ein kleiner)
400g Blumenkohl (ein sehr kleiner)
500 ml Gemüsebrühe
400g Kartoffeln, geschält

bereite ich einzeln zu: der Spitzkohl dünstet 8 Minuten in Sechsteln in ein wenig Butter, die Kartoffeln kochen als Salzkartoffeln einem seligen Ende entgegen und der Blumenkohl kocht 8 Minuten in der Gemüsebrühe. Ich bereite ein Curry – heute in Pulverform- aus

3 Prisen Koriandersamen
1 Prise weißer Pfeffer
1 Prise Kumin
1 Nelke
1 Prise Zimt
1 TL Kurkuma
2 Prisen Piment d’Espelette
Körner aus 1 Korianderkapsel

Alles wird fein gemörsert und vermischt. Die Brühe gebe ich dann zu

100 ml Mlich

und bereite daraus eine dünne Bechamelsauce zu, zusammen mit

1 EL Butter
1 EL Mehl.
2 TL Currypulver

Auflauf in Rohform

Schlussmontage:
Die Spitzkohlspitzen im Kreis in eine Auflaufform geben. Die Kartoffelstücke dazwischen und mit der Gabel etwas andrücken. Den Blumenkohl in der Mitte wieder zu einer Rosette zusammensetzen. Sauce drüber. Nun noch der Käse

1 Mozzarella
6-8 kleine Scheiben Emmentaler

kommen sortiert auf den Auflauf. Mozzarella auf den Kohl, Emmentaler auf die Kartoffeln. Nun ab damit in den Ofen, 30 Minuten bei 200°.
Abschließend noch ein wenig Farb- und Konsistenzkontrast – ich mische

1 TL Rosa Beeren
1 EL geröstete Kürbiskerne
1/2 TL Fleur de Sel

und gebe sie kurz vor dem Servieren über den Auflauf.

Mal merken – das geht auch als Blumenkohl-Curry-Suppe mit Blumenkohl-Kürbiskern-Rosa Beeren-Nocken.

Möhrensuppe

Jetzt schlägt der Spätherbst gnadenlos zu. Draußen ist es nasskalt und grau, da muss das heutige Dinner für etwas Farbe sorgen. S. ist Möhren-Fan, ich eher Skeptiker. Da kann man ja mal eine Möhrensuppe als Grenzstreifen testen.

Möhrensuppe

800g Möhren, kleingeschnitten
250g Zwiebeln, kleingeschnitten

dünste ich in etwas Butter-Olivenöl-Gemisch an, und dünste auf kleiner Flamme, bis das Gemüse weich ist. Dann kommt dazu

1 TL Majoran
1 TL Thymian
1 TL Curry (bei mir: selbstgemacht, aber der „normale“ tut’s auch)
Salz
weißer Pfeffer
1 Liter Hühnerbrühe
1/4 Liter Wasser
2 EL Reis (zum Binden)

Curryzutaten

Das Ganze kocht nun noch eine Viertelstunde. Dann schmeiße ich die Küchenmaschine an und zerkleinere alles. Es ist mir dann aber noch nicht fein genug, deswegen nimmt die Suppe noch den Weg durch ein mittelfeines Passiersieb.

Nochmal aufgekocht, kommt nun noch

der Saft von 2 Orangen
1 EL Zitronensaft
1/2 Becher Sahne

in die Suppe. Wie immer ist sie zu wenig gesalzen, daher würze ich kräftig nach.
Ich hacke

1/2 Bund Minze.

Ich schlage

1/2 Becher Sahne

und mische beides zusammen, mit einer Prise Salz. Nun ist es halb acht und erst die Vorspeise ist fertig! Damit das Magenknurren nicht lauter wird, essen wir erst einmal die Suppe. Bis später!

Wochenendkühlschrank