Mini-Cannelloni mit Pfifferlingen

Ein Abend allein zuhaus – das ruft nach einem Reste-Essen deluxe! Ich finde im Kühlschrank: Ein paar gekochte Rigatoni mit einem Rest Tomatensauce, viele gelbe Tomaten aus eigener Aufzucht, ein wenig Coppa, Frischkäse, eine halbe Zwiebel und einen Rest Rosmarin-Ziegenkäse.

Mini-Cannelloni mit Pfifferlingen

In weiser Voraussicht habe ich noch eine kleine Packung Pfifferlinge gekauft. Die sind vom Edeka, in Plastik eingepackt und matschig, aber die Versorgungslage hier ist halt eher mau. So putze ich die Pilze, dass ungefähr die Hälfte übrig bleibt, die Putzreste werden ausgekocht und geben Pilzfond für später.

Dann bereite ich eine Farce für die Rigatoni vor, die will ich füllen. Ich schneide die halbe Zwiebel sehr klein und dünste sie mit ein paar feingehackten Pfifferlingen in der Pfanne. 2 Scheiben Coppa schneide ich in kleine Stücke und reibe etwas Knoblauchzehe dazu. Dann fülle ich auf mit dem Zwiebel-Pilz-Gemisch und knapp 2 EL Frischkäse. Pfeffer, Salz, gut durchrühren und ab in die Spritztüte damit. Die Rigatoni lassen sich gut füllen, sie sind gut gegart und weiten sich am Ende etwas. 10 Stück schaffe ich mit der Füllung. Nun brate ich noch die restlichen Pfifferlinge an. Die Nudeln kommen auf ein Bett von 3 EL Tomatensauce, schön in Reihe gelegt, wie es sich für Cannelloni-Auflauf gehört. Dann die Pilze darüber und 3 Scheiben vom Rosmarin-Käse.

Die Packung kommt für knapp 15 Minuten bei 200° in den Ofen, die letzten Minuten mit Grill.

Ein paar Rucola-Blättchen aus dem Garten und ein paar gelbe Tomaten geben mit der immer vorrätigen Buchholz-Salatsauce einen kleinen frischen Klecks neben dem Gratin.

Sehr lecker! Und reichlich als Abendessen für 1.

Aprikosen-Mohn-Bruschetta

Sommerliches Wetter und im Kühlschrank herrscht fast Leere! eine schnelle Zwischenmahlzeit soll her – Bruschetta wäre ideal, aber keine Tomaten im Haus ?! Da müssen die letzten Aprikosen herhalten.

Aprikosen-Mohn-Bruschetta

Ich röste ein paar Scheiben Kartoffelbrot in Butter. Dann sehr kurz und heiß die in Scheiben geschnittenen Aprikosen anbraten. Ein wenig Pflücksalat mit Rucola und Vogelmiere kommt als Basis auf die Brote, darauf gebe ich Scheiben von Mozzarella und die Aprikosen. Dann bereite ich schnell ein Pesto aus geröstetem Mohn, klein gehackten Mandeln, Olivensalz, Rucola und Mohnöl. Das kommt auf den Mozzarella und fertig ist das Pausenbrot 😉

Helden des Alltags

Was isst der Foodblogger, der Fernsehgourmet, der Sternekoch nach/zum Feierabend? Ok erstere zumindest in der aktiven Phase das, was man im Netz der Rezepte so nachlesen kann. Aber täglich wird auch hier nicht produziert. Also was gibt es, wenn das Notebook, die Kamera, der Sterneherd aus/kalt sind? Stulle, TK-Pizza, Glibberzeugs vom Lieferchinesen? Oder die Best of’s, die man öffentlich nicht mehr zeigt wegen Wiederholungslangeweile?

Leider immer noch zu oft gibt es aus dienstlichen oder anderen Gründen die obige Ersatznahrungsbeschaffung. Am liebsten sind mir jedoch die kleinen schnellen Restegerichte, die sich dann ergeben, wenn man regelmäßig kocht und bevorratet. Irgendwas ist immer da und oft passt es auch zum späten Feierabend nach ein paar Stunden Schneeverwehungen auf der Autobahn. Und passt so zusammen, dass der Tag noch irgendwie gerettet werden kann..

So ein Tag ist heute. Ich finde 3 gekochte Pellkartoffeln, 3 braune Champignons, etwas ältlichen Rucola, eine halbe Knoblauchzehe. Kartoffeln und Pilze in Scheiben braten schnell in der Pfanne knusprig bzw. aromatisch, zusammen mit dem Knoblauch. Würzen mit Majoran, Fleur de Sel und geräuchertem scharfen Paprika (genial! auch wenn er immer erstmal streng riecht beim Öffnen) und zum Schluss schnell das Grünzeug druntergeschwenkt.

Passt! Meist sind es die kleinen Details, die auch alltags ein Festmahl erlauben…

Helden des Alltags

Alles nur geklaut – Gorgonzola-Kohlrabi mit Safranrisotto

Wie schwer, seine größten Erfolge zu übertreffen! Auf meinem Blog ist das skurrilerweise das seltsame Gericht Seeteufel mit gefülltem Kohlrabi, das irgendwann auf den Radar von scheissewaskocheichheute geriet und seitdem beständig der meistgeklickte Artikel ist. Und vermutlich der am wenigsten nachgekochte…

Überbackener Kohlrabi und Safranrisotto

Daher versuche ich heute gar nicht, das durch neue eigene Kreationen zu übertreffen und setze auf Nachgekochtes. Der eigene Garten spuckt zuverlässig große Gemüsemengen aus, heute tritt wieder Kohlrabi und Möhre auf. Ich wähle ein Rezept von Mestolo, dass beim bekennenden Kohlrabihasser nur auf mittlere Begeisterung stieß. Für mich klingt es gut, ich spare mir das Abtippen des Rezepts. Die einzige Abweichung ergibt sich bei der Garzeit. Nach den 10 Minuten im Ofen übergrille ich die Kohlrabi nochmals 5 Minuten bei mittlerer Hitze.

Nur ein Kohlrabi für jeden? Nee, das reicht ja nie. So überlege ich, was dazu noch ginge und komme auf Safranrisotto. Schuhbeck hatte doch da was mit einer eigenartigen Gewürzkombination… ach ja, hier:

150 g Risottoreis (ich nehme in Ermangelung von Vorräten skandalöserweise einfach Milchreis)
500 ml Gemüsebrühe – kommt bei mir aus dem TK, Reste vom letzten Suppengemüseblanchieren
200 ml Weißwein – bei Schuhbeck nur 3 EL. Das ist mir für Risotto definitiv zu wenig
1 Zwiebelchen – ich nehme das Weiße einer Frühlingszwiebel, die sind eh fällig für die Kohlrabifüllung
1 Scheibe Ingwer
1 Knoblauchzehe
ein paar Safranfäden
1 gute Messerspitze Vanille (Schuhbeck kocht eine Viertel Schote mit)
1 gute Messerspitze Cayennepfeffer

Der Reis kommt in die angeschwitzten Zwiebeln und wird glasig angebraten. Dann nach und nach die Brühe und den Wein dazu, die Gewürze waren schon in der Brühe und kommen nun mit in den Reis. Ich ignoriere das Dauerrührgebot und schiebe nur ab und zu den Reis durch die Pfanne. Trotzdem (deswegen?) gelingt er gut, Klumpkatastrophen wie in manche Foren bei der Nutzung von Milchreis ankündigen, bleiben aus. Würzig, der Reis! Ich gebe in Ermangelung der vorgeschriebenen 50 g gehackter Nussmischung einfach ein paar Pinienkerne dazu. Ingwer und Knobi kommen vor dem Servieren wieder raus. Eine schöne Ergänzung zum Kohlrabi!

Japanischer Knöterich mit Lammbratwurst

Heute kommt ein Exot ins Essen, der eigentlich inzwischen heimischer ist als der Inhalt von sagen wir einer Guacamole. Die Rede ist vom japanischen Knöterich, den viele im Verein mit indischem Springkraut (auch essbar) und Riesenbärenklau (giftig) als invasive Bedrohung durch das östliche Pflanzenreich ansehen. Es wächst zurzeit viel in feuchten Waldstücken, besonders gerne an Gräben. Da hilft doch Schere und Plastiktüte sehr beim wochenendlichen Spaziergang.

Ich sammle also vielleicht 20-30 der Sprossen der Pflanze, etwa 15-20 cm von der Spitze aus. Die obersten zwei bis drei Blätter kommen mit, sie können wie die hohlen Stängel sowohl roh als auch verarbeitet gegessen werden. Der Geschmack des rohen Krauts ist leicht säuerlich – Oxalsäure – und liegt irgendwo zwischen Rhabarber und Mangold. Interessant. Das Gewächs lässt sich gut verarbeiten. Nur kurz blanchiert, schon einsatzbereit. Ein Versuch, das Kraut als Gemüse in Curry-Sahne anzurichten, ist schon mal ganz gut, es sieht aber nicht so attraktiv aus. Daher mische ich beim richtigen Gericht die Blätter unter Kartoffelpüree.

Japanischer Knöterich mit Kartoffelpüree

Das stelle ich aus ein paar mehlig kochenden Kartoffeln her. Während die kochen, nehme ich eine kleine Knolle jungen Knoblauch und sautiere die Zehen in gutem Olivenöl auf kleinster Stufe. Am Ende kommen sie mit in die Pfanne und werden kurz in Agavendicksaft weitergeschmort.

Der Knöterich wird bis auf die jungen, noch gerollten Blätter an der Spitze entblättert. Die größeren Blätter blanchiere ich kurz, ebenso die unteren Stängel – so, dass die Stängel als Bündel ins heiße Wasser tauchen und die Blätter an der Spitze noch frisch bleiben. Die Stängel färben sich hell. Ich lege sie kurz beiseite. Jetzt 6 Lammbratwürstchen in die Pfanne, sie brauchen vielleicht 10 Minuten zum Braten. Währenddessen pelle ich die Kartoffeln und zerstampfe sie zu Püree. die blanchierten, kleingeschnittenen Knöterichblätter kommen dazu, ebenso ein gutes Stück Butter und ordentlich Fleur de Sel.

Nun ist alles fast fertig – die blanchierten Stängel lege ich mit dem unteren Ende kurz mit in die Pfanne, dann richte ich alles zusammen mit ein paar Blättern Rucola auf den Tellern an.

Ein leckeres Essen für zwei!

Die Küchenarbeiten schreiten voran, funktional ist fast alles da – nur die Arbeitsplatte fehlt noch. Aber zumindest kann ich wieder kochen – die Fotos kommen noch aus dem Handy, da die richtige Kamera noch im Umzugsrestgut weilt.

Die Baustelle schreitet voran

Kalbsleber mit Curryröstzwiebeln und Walnuss-Kartoffel-Plätzchen

Ein seltener Glücksfall ist eingetreten – Freitag abend früh zuhause und vorher hat die Zeit sogar noch zum Einkaufen gereicht. Der Biomarkt hat frische Kalbsleber – was will man mehr? Die Kombination der klassischen Zutaten Leber, Apfel, Zwiebel, Kartoffel hat mir in dieser Variante gut gefallen.

Kalbsleber mit Curryröstzwiebeln und Walnuss-Kartoffelplätzchen

Doch zunächst gibt es einiges vorzubereiten. Ich koche 400 g mehlige Kartoffeln gar, pelle sie und zerstampfe sie zu Püree. Dazu kommt: Salz, Muskatnuss, gehackte, geröstete Walnüsse (ich habe ca. 10 Stück genommen), ein Eigelb, 2 EL Mehl. Das Gemisch verknete ich zu einem Teig und forme tischtennisballgroße Kugeln. Die ruhen dann erstmal ein wenig.

Nun zur Zwiebel: Ich schneide 1 Gemüsezwiebel in feine Scheiben und gebe sie in einen großen Gefrierbeutel, in den ich 1 EL Curry und 2 EL Mehl gegeben habe. Alles gut durchschütteln, nun sind die Zwiebeln bratfertig. Durch das Mehl werden sie schön braun, der Curry bringt noch einen goldgelben Farbton dazu. Ich brate sie in Portionen in reichlich Sonnenblumenöl, entfette sie auf Küchenkrepp und gebe sie auf einem Backblech bei 90° in den Backofen. Dort bleiben sie bis zum Schluss.

Jetzt kann ich die Kartoffelplätzchen braten. Die Bälle werden zu flachen Scheiben gedrückt (Hände bemehlt, sonst klebt alles fest und braten in Butter braun. Auch sie kommen entfettet in den warmen Ofen.

Der Apfel war ein spontaner Einfall kurz vor Schluss, ich schneide 3 dünne Scheiben von einem großen Boskoop, bestreiche sie mit Zitronensaft und dünste die geschälten Scheiben kurz in einem Weißwein-Honig-Gemisch.

Und last but not least – die Kalbsleber. Wie immer besteht sie aus einem dicken Mittelstück und den dünnen Rändern, daher trenne ich die Ränder ab und gebe sie ein wenig später in die Pfanne. Bei großer Hitze brate ich die Leber zunächst auf der Innenseite an, dann wenden und Hitze runter. Auf diese Weise biegt sich die Leber nicht so sehr und gart gleichmäßig. Nicht zu lange braten! Diesmal gelingt es genau richtig, die Leber ist gar, aber noch rosa.

So soll Kalbsleber aussehen

In den letzten Minuten schneide ich ein paar Rucolablätter in ein rundes Radicchioblatt und mache ein schnelles Dressing aus saurer Sahne, Apfelessig, Senf, ein paar getrocknete Vogelbeeren und getrocknete Apfelstückchen, Pfeffer, Salz.

Das unvermeidliche Foto folgt und dann ein genussvolles diner seulement.

Dinkelspaghetti mit dicken Bohnen und Speck

Schon wieder Spaghetti! Im Sommer ist das ein schönes Gericht, schnell gemacht und man kann leichte Sachen dazu essen. Heute geht es allerdings mit durchwachsenem Speck etwas gehaltvoller zu. Zuerst müssen aber die Bohnen dran glauben, die ja immer einiges an Vorarbeit bedeuten.

Dinkelspaghetti mit dicken Bohnen und Speck

1 kg dicke Bohnen (Kaufgewicht)

Erst muss ich die Kerne aus den dicken, pelzigen Schalen holen. Aufgrund meiner letztjährigen Erfahrungen habe ich sorgfältig darauf geachtet, keine angenagten Schalen zu bekommen. Das hat funktioniert, es gibt keinen Befall in den Kernen. Die Kerne blanchiere ich nun für 2-3 Minuten und schrecke sie dann ab. Nun müssen noch die dicken Häute der Kerne entfernt werden. Mit ein wenig Übung geht das schnell. Man setzt einen kurzen Schnitt auf dem Rücken der Bohne und drückt den inneren Kern nun von unten heraus. So schaffe ich die Schüssel in ein paar Minuten, gerade rechtzeitig, dass das Nudewasser kocht. Es sind nur 180 g netto übrig geblieben!

250 g Dinkelspaghetti

verhalten sich harmlos und kochen wie von den normalen Nudeln gewohnt in 8 Minuten gar. Inzwischen schneide ich

75 g durchwachsenen Speck

in sehr dünne Stücke. Sie werden nur sehr kurz und sehr heiß angebraten, sonst werden sie zäh. Dazu gebe ich

2 Knoblauchzehen, grob gehackt

Nach 4 Minuten kommen die Bohnen dazu und ich reduziere die Hitze auf niedrig. Würzen mit Muskat, Pfeffer, Salz. Die fertigen Spaghetti gebe ich mit in die Pfanne und schwenke sie in der Bratmischung. Jetzt schnell noch

zwei Büschel Rucola

wachen und einmal quer schneiden, dann auf die Teller. Zum Schluss noch

sardischen Pecorino

fein darüberhobeln.

Würzig der Speck mit Knoblauch, die Bohnen kräftig-mehlig und dazu der bittere Rucola und der zerfließene Käse – so müssen Pastagerichte sein!

Spaghetti mit Haselnusspesto und Rucola-Minze-Feldsalat

Ostern ist anscheinend diesmal dem Schnellgericht gewidmet – die Rezepte, die ich herausgesucht habe, sind alle leicht und schnell herzustellen. Im Vergleich zu Weihnachten jedenfalls. Ich habe die damals viel aufwändigeren Kochaktionen noch gut in Erinnerung. Vielleicht ist es im Frühling ja wirklich alles “leichter” 😉

Pasta mit Pesto und Tomate

Heute gibt es Pasta asciuta und einen kleinen grünen Salat, den ich Lea Linster verdanke. Zuerst bereite ich aber das Pesto

1 TL rosa Beeren
1 TL Fleur de Sel
30 g Haselnüsse
4 EL geriebenen Parmesan
1 Handvoll glatte Petersilie, gehackt
1 Handvoll Basilikum, gehackt

grob mörsern und mit

4 EL Olivenöl (vom guten)

mischen.

Pesto mit Haslenuss und rosa Beeren

Die zweite Zubereitung ist die Salatsauce:

1 TL alter Balsamico
etwas Zitronensaft
3 Stengel Minze
2 EL Olivenöl (vom guten)
Pfeffer
Salz

zu einer Vinaigrette verrühren.

250 g Spaghetti

in 8-9 Minuten al dente kochen. In dieser Zeit putze ich den Salat:

50 g Feldsalat
eine Handvoll Rauke

und schleudere ihn trocken. Außerdem schneide ich

2 Tomaten

in dicke Scheiben und brate diese in einer Pfanne braun. Zum Schluss kommt noch etwas Balsamico, Pfeffer, Salz obenauf. Jetzt schnell den Salat gemischt und angerichtet auf einem separaten Teller.

Salat mit Minze

Abschließend mische ich das Pesto unter die Spaghetti auf vorgewärmten Tellern und lege die Tomatenscheiben und ein paar Haselnusskrümel obenauf.

Dazu gibt es zur Feier des Tages einen Knipser, 2004 Cuvée Gaudenz. Der ist nicht ganz so leicht, aber zum Ende der Fastenzeit gönnt man sich halt mal was Feines!

Die rosa Beeren machen das Essen sehr lebhaft, das ist ein ungewohnter, aber passender Geschmack in der Pasta. Gute Idee, die vorerst letzte aus “Vegetarisch Kochen für Gäste”, das hab ich jetzt “abgegrast” und anlässlich der beginnenden Spargelsaison brauche ich erstmal keine Kochbücher mehr – die Spargelgerichte sind alle fest einprogrammiert 🙂

Lachsvariante vom Ende des Universums

Entstanden beim Weihnachtsdinner 2009: Erster Nachweihnachtstag.

Wie schon angedeutet, werde ich heute das Hauptgericht fremdkochen, es folgt einem Rezept von Arthurs Tochter.

Lachs vom Ende des Universums

Allerdings ergeben sich ein paar Notwendigkeiten zur Änderung. Mein Gemüse ist deutlich “erwachsener”, also muss es etwas länger kochen und der Mangold ist nicht rot und hat schon dicke Stengel. Außerdem muss es für S. eine ordentliche “Sättigungsbeilage” geben. Ich nehme also

1 Handvoll Mangoldblätter
2 Handvoll Spinat
1 Handvoll Rucola
1/2 Handvoll Schnittlauch

und dünste das zusammen mit Thai-Curry (ich hab noch grünes tiefgeforen). Die Mangoldstengel schneide ich in Spalten und dünste sie separat, sie bekommen etwas süße Sojasauce zugesetzt.

Nun würze ich das Gemüse mit

1 Zitronengras
schwarzem Pfeffer
1/2 Handvoll Koriander
Salz

und gebe im letzten Moment doch noch eine Viertel Büchse Kokosmilch hinzu. Ich hab wohl etwas zu viel Currypaste genommen und es ist viel zu scharf geworden!

Den Lachs brate ich sehr stark, aber dafür nur von einer Seite an. Er hat dann unten eine Kruste und ist oben noch roh, aber schon warm.

Ein guter Abschluss für unsere Weihnachtsgerichte!

Avocado-Tomaten-Bruschetta

Entstanden beim Weihnachtsdinner 2009: Zweiter Weihnachtstag.

Heute wird es etwas rustikaler. Da der Hauptgang eine Suppe ist, gibts vorab was Handfestes. Das schon erwähnte Hausbrot von Tollkötter ist getoastet eine gute Grundlage für ein Bruschetta vorab.

Avocado-Tomaten-Bruschetta

Ich nehme pro Scheibe

2 EL Frischkäse
1/2 Zehe Knoblauch, sehr fein gewürfelt
einige Schnittlauchröllchen
Fleur de Sel

und streiche diese Mischung auf die getoastete Scheibe Graubrot. Darauf lege ich

4-5 Rucolablätter
einige Scheiben Cocktailtomaten
1/2 Avocado in Scheiben
etwas Limettensaft

Nun noch grob pfeffern, salzen, mit etwas Olivenöl bepinseln – fertig.